Verein RETZ 2021 informierte Landeshauptfrau Mikl-Leitner über den aktuellen Stand der Bewerbung zur NÖ Landesausstellung im Jahr 2021

Beim traditionellen Neujahrsempfang der ÖVP, diesmal im Hotel Althof Retz, konnte der Verein RETZ 2021, allen voran der Hausherr und Obmann Bgm. Helmut Koch mit seinen Bürgermeisterkollegen aus dem Retzer Land und der Nationalpark-Gemeinde Hardegg, einmal mehr seine Bemühungen um den Zuschlag für die Austragung der Landesausstellung 2021 in Retz und Znojmo deponieren.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zeigte sich erneut sehr  interessiert von der Bewerbung und lud die Vereinsverantwortlichen zum Gruppenfoto.

Fotocredit: VP Hollabrunn/Hans Gschwindl

Von li. nach re. Teilbezirksobmann Stefan Lang, Obmann Bgm. Helmut Koch, Bgm.  Manfred Nigl, Landtagsabgeordneter Bgm. Richard Hogl, Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, Bgm. Alfred Schuster, Tourismusobmann Reinhold Griebler, Bgm. Markus Baier, Bgm. ÖkR Manfred Marihart, Bgm. Mag. Heribert Donnerbauer.

 

 

Verein RETZ 2021 lud zum Infoabend in das Retzer Rathaus

Vor Kurzem luden die Vereinsverantwortlichen zum Infoabend, um der Bevölkerung über den aktuellen Stand für die Bewerbung der NÖ Landesausstellung 2021 sowie die weiteren Schritte zu berichten.

Obmann Bgm. Helmut Koch konnte eine hochkarätig besetzte Delegation aus Znojmo – allen voran Vizebgm. Ludvík Hekrle – ebenso begrüßen wie den künstlerischen Leiter der letzten NÖ Landesausstellung in Pöggstall, Kurt Farasin, und den Hollabrunner Bezirkshauptmann Mag. Andreas Strobl, der auch durch den Abend führte. Die Referenten informierten die rund einhundert Interessierten, darunter das älteste Vereinsmitglied, den 105jährigen Retzer Otto Filipsky, mittels Power Point-Präsentationen und in Interviewform über den Stand der Vorbereitungen.

Bgm. Helmut Koch berichtete auch über die ersten Überlegungen für eine gemeinsame Kooperation Retz – Znojmo im Jahr 2013 und die Aktivitäten des 2016 gegründeten Vereines bis heute.

Kurt Farasin sprach über die Ergebnisse und Erfahrungen der NÖ Landesausstellung 2017 in Pöggstall. 228.501 Besucher waren gekommen, um das Schloss Pöggstall, den zentralen Ausstellungsort, sowie die gesamte Ausstellungsregion zu besuchen. Das Südliche Waldviertel wurde damit nachhaltig gestärkt und hat rund 35 Millionen Euro an zusätzlicher regionaler Wertschöpfung ausgelöst.

DI Hannes Weitschacher sprach über das „Konzept der regionalen Vorbereitung“, über die Stärken und Potentiale der beiden Regionen, die Ziele und die gemeinsamen bzw. grenzüberschreitenden Themen, nämlich Kultur/Begegnung, Kulinarik/Tourismus und Bildung. Nicht zuletzt durch die gemeinsame Geschichte und die bereits in den vergangenen Jahren gesetzten Bemühungen gibt es hier eine Fülle von Bereichen, die für die Landesausstellung aufbereitet werden können. Weitschacher: „Große Themen sind  sicherlich das grenznahe Kulturerbe und der grenzüberschreitende Kulturaustausch, die Intensivierung der Zusammenarbeit im Tourismus, die Entwicklung zu einer Vorzeigeregion im Bereich Genuss und Slow Food und die Entwicklung der Musikschule zur Kunstschule Retz in Kooperationen mit Znojmo!“ Und weiter: „Die ursprüngliche Idee für den Titel der Landesausstellung, Retz Znojmo 2021 bzw. Niederösterreich und Südmähren – alte Verbindungen neu beleben gefällt sowohl dem Land Niederösterreich als auch der Bevölkerung am besten.

Der Znaimer Vizebgm. Ludvík Hekrle informierte über die geplanten drei Ausstellungsorte, nämlich das Areal der Bierbrauerei und der Znaimer Burg sowie das Kloster Louka. Der Umbau des sich hier befindlichen ehemaligen Schulgebäudes wird mit 100 Mio Kronen vorfinanziert. Es handelt sich dabei um ein gemeinsames Projekt Retz – Znojmo, im Zuge dessen auch Teile des Ausstellungsortes Schüttkasten in Retz restauriert werden sollen.

Im Anschluss berichtete der Retzer Stadtamtsdirektor Andreas Sedlmayer über den „Status quo“ der Umbaupläne des Schüttkastens. Hier stehen 300 m2 Ausstellungsfläche zur Verfügung und zusätzlich 3.000 m2 Außenfläche.

Neben dem Schüttkasten (für Kunstschule und Festival), der Weinbauschule (für Unterkünfte und als Ausbildungszentrum) und dem Winzerhaus am Altenberg (als Präsentationsbühne) soll auch ein Gebäude am Retzer Hauptplatz (als Genusswerkstatt) für die Landesausstellung genutzt werden.

Über den weiteren geplanten Ausstellungsort Mehrzwecksaal (künftiger Turnsaal) berichtete Vizebgm. Alois Binder.

Die Bürgermeister der Retzer Land-Gemeinden und der Nationalpark-Gemeinde Hardegg informierten über ihre geplanten Maßnahmen. Für den Hardegger Bürgermeister liegt der Fokus naturgemäß auf dem Nationalpark Thayatal-Podyjí sowie die Errichtung zweier neuer Brücken über die Thaya. Für Pulkau sind es kulturelle Schwerpunkte, die Michaelskirche, die Wiederbelebung des Gasthauses Pulkautalerhof und die verstärkte Zusammenführung der Wein- und Waldviertler sowie Mährischen Jugend; Zellerndorf setzt in Kooperation mit Tschechien auf den Ausbau der Schulen zu einem Bildungscampus und auf die Kellergassen; Schrattenthal auf die Sanierung der Europawarte und die Einbindung der Winzer und für Retzbach sind  wesentlich neben dem Hl. Stein und den Angergärten auch das „Haus des Friedens“ im ehemaligen Zollhaus mit einer Dokumentation über die Geschichte der Grenze.

Quintessence des Abends: Alle erhoffen sich im Vorfeld für die Vorbereitung der Landesausstellung auch einen Motivationsschub. Sowohl die Verantwortlichen als auch die Anwesenden sehen in der Austragung einer grenzüberschreitenden Landesausstellung Retz – Znojmo gute Chancen für den Zuschlag. Wichtig ist die gemeinsame Vorbereitung der grenzüberschreitenden Landesausstellung, also der beiden Städte Retz und Znojmo, um erfolgreich zu sein. Eine Delegation aus beiden Ländern hat ja bereits dem Leiter der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich, HR Mag. Hermann Dikowitsch, ein detailliert formuliertes Konzept mit Plänen und Fotos der angedachten Ausstellungsareale in Retz und Znojmo präsentiert. Dikowitsch hat neben einer visualisierten Karte der zukünftigen Ausstellungsorte auch eingefordert, das Thema/den Titel Niederösterreich und Südmähren – alte Verbindungen neu beleben gemeinsam zu schärfen und Kostenaufstellungen und Finanzierungsvorschläge vorzulegen.

Gelebt wurde auch an diesem Abend das Gemeinsame. Zu den Klängen des Blechbläser Ensembles „Retz – Znojmo“ mit Vertretern des Musikschulverbandes Retzer Land und der Kunstschule Znojmo gab es im Anschluss an die Präsentation Wein aus Retz und Bier aus Znojmo.

 

BH Mag. Andreas Strobl, Obmann Bgm. Helmut Koch, Kurt Farasin, Ing. Zuzana Pastrňáková, Dir.  Pavel Trulík, Vizebgm. Ludvík Hekrle, DI Hannes Weitschacher
Fotocredit: Verein Retz 2021/Christine Raab

 

Verein RETZ 2021 LÄDT ZUM INFOABEND IN DAS RETZER RATHAUS

Um die Bevölkerung über den aktuellen Stand der Bewerbung für die „NÖ Landesausstellung 2021“ zu informieren, lädt der Verein Retz 2021 zum

INFOABEND.
WANN: Dienstag, 28. November 2017, 19 Uhr
WO: Bürgersaal des historischen Rathauses in Retz – Hauptplatz

Der Verein war heuer wieder sehr aktiv. Neben zahlreichen Arbeits- und Vorstandssitzungen – immer mit Beteiligung der tschechischen Seite – wurden der Presseverteiler und die sozialen Medien bedient, die Website www.retzznojmo2021.eu regelmäßig aktualisiert. Grenzüberschreitende Konzerte wurden ebenso organisiert wie Mehrzweckhallen in Hinblick auf den Neubau einer Multifunktionshalle in Retz besichtigt, die Schmidatal Gemeinden, entlang der Reblaus-Strecke und des Pulkautales ins Boot geholt.

Mitglieder des Vereins sind beim Weinlesefest in Retz und beim Kürbisfest in Unterretzbach aufgetreten und haben die Bemühungen um den Zuschlag für die Landeausstellung der Öffentlichkeit weiter bekanntgemacht.

Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner wurde bei offiziellen Anlässen über die Bewerbung informiert, im September wurde ein Workshop abgehalten, dessen Resultate in die Bewerbungsunterlagen eingearbeitet wurden.

Um sich persönlich ein Bild über die derzeit laufende „NÖ Landesausstellung“ in Pöggstall zu machen, wurde diese sowie Partnerbetriebe zweimal bzw. jeweils mit einer Abordnung von Entscheidungsträgern aus beiden Ländern – unter ihnen der zuständige Kreisrat für Kultur in Südmähren, Tomáš Soukal – besucht. Mit dem Geschäftsführer und dem künstlerischen Leiter der Landesausstellungen – Guido Wirth und Kurt Farasin – ist man in ständigem Kontakt.

Ende Oktober legte eine Delegation aus beiden Ländern – an der Spitze die Bezirkshauptleute Andreas Strobl (Hollabrunn) und Stefan Grusch (nunmehr Gmünd), NR Eva-Maria Himmelbauer sowie der Znaimer Bürgermeister Vlastimil Gabrhel – dem Leiter der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich, HR Mag. Hermann Dikowitsch, ein detailliert formuliertes Konzept mit Plänen und Fotos des angedachten Ausstellungsareals „Schüttkasten“ in Retz sowie Vorschlägen für den Besuch von Ausflugszielen nach dem Besuch der Landesausstellung in Retz und Znaim präsentiert. Alle Retzer Land Gemeinden sowie die Nationalparkgemeinde Hardegg auf österreichischer Seite sollen eingebunden werden.

Der Verein erhielt u.a. den Auftrag, das Thema/den Titel „Niederösterreich und Südmähren – alte Verbindungen neu beleben“ zu schärfen, Kostenaufstellungen und Finanzierungsvorschläge vorzulegen.

 

Verein RETZ 2021: Kreisrat von Südmähren informierte sich über diesjährige Landesausstellung in Pöggstall

Um sich persönlich ein Bild über die derzeit laufende NÖ Landesausstellung zu machen, besuchte der zuständige Kreisrat für Kultur in Südmähren, Herr Tomáš Soukal, in Begleitung einer prominent besetzten Delegation aus Österreich und Tschechien das Schloss Pögstall, Mittelpunkt der diesjährigen Ausstellung.

Hochkarätig auch das „Empfangskomitee“ für die Abordnung aus den beiden Nachbarländern – unter ihnen die Znaimer Stadträtin Ludmila Šikýřová , der Gmünder Bezirkshauptmann HR Mag. Stefan Grusch, Honorarkonsul Mag. Georg Stöger sowie der Retzer Bürgermeister Helmut Koch. Für konstruktive Gespräche und Fragen vor Ort standen LAbg. Karl Moser (i.V. für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner), Pöggstals Bürgermeisterin Margit Strasshofer, der künstlerische Leiter der NÖ Landesausstellung Kurt Farasin und Mag. Katka Krejcova von der NÖ Kulturabteilung zur Verfügung. Letztere ist auch für die grenzüberschreitende Kulturarbeit zuständig.

Nach einer Kurzführung durch die Landesausstellung „Alles was Recht ist“ und Besuch bei Partnerbetrieben traf man sich zu einem kleinen Empfang und Erfahrungsaustausch im Rondell des Schlosses, zu dem Mag. Niklas Perzi (Migrationsforscher) und Mag. Ulrike Vitovec (Museumsförderung Land NÖ, Museumsberatungen und Projektentwicklung) ebenso wie Geschäftsführer Guido Wirth und Weinviertel-Manager DI Hannes Weitschacher dazu stießen.
Kreisrat Tomáš Soukal zeigte sich von der Landesausstellung und den besuchten Betrieben beeindruckt und versprach, Kreishauptmann Bohumil Šimek entsprechend und positiv zu berichten. Quintessence des Besuches: „Ein gemeinsames Kennenlernen ‚auf Augenhöhe‘ ist wichtig. Es gibt bereits viele Gemeinsamkeiten, die intensiviert werden müssen, Vorhandenes wie z.B. das Internationale Musikfestival ‚Concentus Moraviae‘ soll gestärkt werden. Ein gewisser Austausch ist nicht zuletzt im Bereich des Förderprogrammes Interregg bereits vorhanden. Und wir können von einander lernen!“

Offene Stammtische abwechselnd in Retz und in Znojmo sowie regelmäßige Treffen der Kulturabteilungen werden angepeilt, ebenso wie ein zeitnahes Treffen auf politischer Ebene, nämlich von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Kreishauptmann Bohumil Šimek.
„Wir sind zuversichtlich, den Zuschlag für die Austragung der NÖ Landeausstellung 2021 in Retz – Znojmo zu bekommen, wenngleich es dafür noch großer Anstrengungen bedarf“, bekräftigt Bürgermeister Koch. „Gemeinsam mit Partnern beider Länder aus verschiedensten Bereichen wie Gastronomie, Landwirtschaft, Tourismus aber auch Wirtschaft und Kultur werden wir in den nächsten Wochen intensiv am Gesamtkonzept arbeiten“, so das Gemeindeoberhaupt.

Foto: Verein Retz 2021/Raab
Von li. nach re.
Stanislava Slavíková, Mag. Katka Krejcova, Stadträtin Ludmila Šikýřová, LAbg. Karl Moser, Kurt Farasin, Kreisrat Tomáš Soukal, Bürgermeisterin Margit Strasshofer, BH HR Mag. Stefan Grusch, Bgm. Helmut Koch, Honorarkonskul Mag. Georg Stöger, Ing. Zuzana Pastrňáková.

 

Verein RETZ 2021: Wieder gelungener Auftritt beim Retzer Weinlesefest

Die Partnerstädte Retz und Znojmo bewerben sich offiziell um die Austragung der NÖ Landesausstellung 2021. Eine große Gruppe von Vereinsverantwortlichen, unter ihnen NR Eva-Maria Himmelbauer und die Bürgermeister des Retzer Landes sowie der Nationalparkgemeinde Hardegg, hat sich beim Retzer Weinlesefest mit zwei Festwägen einmal mehr für den Zuschlag der Landesausstellung im Jahr 2021 stark gemacht. Mit dabei auch wieder Direktor Pavel Trulik von der „Základní škola a Mateřská škola“ in Znaim und eine Zimbalgruppe, die abwechselnd mit der Grenzlandkapelle Hardegg aufspielte.

Sowohl Besucher als auch Ehrengäste erfreuten sich an den kredenzten Weinen aus dem Retzer Land und an Znaimer Bier.

Sichtlich angetan vom Auftritt waren, neben dem Bundesminister für Inneres, Mag. Wolfgang Sobotka, auch die Bezirkshauptleute Mag. Andreas Strobl und HR Mag. Stefan Grusch.

Fotocredit: Hans Gschwindl, von li. nach re.: BH HR Mag. Stefan Grusch, Vizebgm. Alfred Kliegl, Bgm. Alfred Schuster, Bgm. Helmut Koch, BH Mag. Wolfgang Strobl, LAbg. Bgm. Richard Hogl, Bgm. Markus Baier, Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka, Bgm. ÖkR Manfred Marihart, Dir. Pavel Trulik, NR Eva-Maria Himmelbauer, BSc, Bgm. Mag. Heribert Donnerbauer, Christine Raab, GF Christian Übl, BSc, Dr. Erhard Neubauer

Bgm. Manfred Nigl mit Eugen Neubauer

 

Verein Retz 2021 lud zum Workshop zur geplanten NÖ Landesausstellung: Ergebnisse fließen in die Bewerbung ein

Zahlreiche Interessierte waren der  Einladung des Vereines Retz 2021 gefolgt und ins Retzer Rathaus gekommen, um am Workshop für die Bewerbung um die Landesausstellung 2021 in Retz und Znojmo teilzunehmen. Obmann Bgm. Helmut Koch konnte nebst VertreterInnen aus der Partnerstadt, den Arbeitsgruppen, Engagierten aus Politik, Tourismus/Gastronomie und Wirtschaft sowie aus dem Bildungsbereich überdies Nationalrätin Eva-Maria Himmelbauer, Bezirkshauptmann Stefan Grusch und Weinviertel-Geschäftsführer Hannes Weitschacher begrüßen. Dieser präsentierte den Anwesenden die gemeinsamen Themen der grenzüberschreitenden Region Retzer Land – Znaimer Land, die Ziele, das vorläufige Motto, die Themenfelder der Landesausstellung und womit neue Impulse gesetzt werden sollen. Als gemeinsame Schwerpunkte nannte er neben Kultur und Genuss (Slow Food) auch die Bereiche Tourismus und Gastronomie sowie die Bildungskooperationen.

Im Zuge der künftigen Landesausstellung sollen unter dem Motto „Tafelfreuden – grenzenlos“ vor allem die Stärken beider Regionen „vor den Vorhang“ geholt werden mit dem Ziel, sich als EINE Genuss- und Kulinarikregion mit ihrer unglaublichen Genussvielfalt zu positionieren.

Eine Genusswerkstatt unter Einbeziehung des Landesweinguts und Gut Altenberg Retz in Kooperation mit Produzenten und Winzern beider Länder ist ebenso angedacht wie ein Ausbildungszentrum für regionale Produkte und Küche samt Einbindung und Weiterentwicklung der Höheren Lehranstalt für Tourismus in Retz. Zu den vorhandenen Stärken zählt alles rund um den Weinbau und die dazugehörigen kulturhistorisch wertvollen Weinkeller und Kellergassen. Landwirtschaftliche Produkte vom Bärlauch und Spargel bis zur Artischocke, Retzer (und Znaimer) Gurke und Kürbis versprechen kulinarische Höhenflüge. Die Tafel ist reich gedeckt im Retzer Land und Znaimer Land. Lebensmittelhandel, Gastronomie und Buschenschenken sind genauso gefragt wie Ab-Hof-Betriebe und Bauernläden.

Hannes Weitschacher: „Nicht zu vergessen sind das gemeinsame Brauchtum, die verbindende Esskultur, die traditionellen Feste, die mit Ausstellungen, Musik und Lesungen abgerundet werden können, und die allesamt im Zuge einer Landesausstellung sowie darüber hinaus perfekt in Szene gesetzt werden können!“

Die TeilnehmerInnen gaben im Rahmen eines „World Cafe“ zu den genannten Themenfeldern zahlreiche Anregungen und Ideen ab. Die Resultate werden nun in die Bewerbungsunterlagen eingearbeitet und im Herbst an die zuständigen Stellen im Land Niederösterreich übergeben.

Foto: NÖN/Karin Widhalm
Von li. nach re.: DI Hannes Weitschacher, Obmann Bgm. Helmut Koch, NR Eva-Maria Himmelbauer,  BSc, BH HR Mag. Stefan Grusch

 

Verein Retz 2021: Retz und Znaim rücken näher zusammen: Grenzüberschreitendes Konzert beim Hl. Stein in Mitterretzbach

Um nicht nur den Einheimischen, sondern auch der in Südmähren ansässigen Bevölkerung traditionelle Musik aus dem Weinviertel, die „Kirtagsmusi“, (wieder) näher zu bringen, veranstaltet man beim Kraftplatz Hl. Stein in Mitterretzbach ein Konzert der Sonderklasse: Am Samstag, dem 9. September, spielt hier ab 17.30 Uhr die „Weinviertler Kirtagsmusik“ auf. Sie verwöhnt mit Musikstücken, die vorwiegend an den Kirtagen gespielt wurden. Dazu gehören Polkas ebenso wie Walzer und Märsche.

Nicht zuletzt aufgrund der gemeinsamen Aktivitäten rund um die Bewerbung für die NÖ Landesausstellung 2021 „kommen sich die Partnerstädte Retz und Znaim immer näher“. Das Interesse sowohl diesseits als auch jenseits der ehemaligen Grenze, die jeweilige Kultur der Nachbarn kennen zu lernen, ist enorm.

Stärken für das Konzert kann man sich übrigens schon ab 15 Uhr bei der Weinschenke direkt beim Hl. Stein.

Foto: Altmann

 

Zu Besuch in der Kunstschule Znojmo

Eine Abordnung des Lehrkörpers des Musikschulverbandes  Retzer Land unter der Leitung von MD Mag. Gerhard Forman besuchte die Kunstschule Znojmo, Abteilung Malerei, um sich vor Ort über Lehrinhalte, Ausbildungsstandards und deren Umsetzung zu informieren. Der Musikschulverband Retzer Land zeigt vehement Interesse an der Entwicklung zur Kunstschule. Das Konzept ist im Entstehen, dieses soll Raum für Experimente, Kommunikation und die gezielte Aneignung künstlerischer Methoden, Techniken und Medien schaffen.
Der Direktor der Kunstschule Znaim, Dir. Jaromir Berka und seine Abteilungsleiterin für den Kunstbereich, führten die interessierten Musikschulpädagoginnen durch das Gebäude und erklärten den Lehrplan. Viele Anschauungsstücke begeisterten die Delegation aus Retz!

 

Verein Retz 2021 informiert Landeshauptfrau Mikl-Leitner über Bewerbung um NÖ Landesausstellung

Im Rahmen der Amtsübergabe der Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn konnte der Verein Retz 2021, allen voran der scheidende Bezirkshauptmann HR Mag. Stefan Grusch und der neue Bezirkshauptmann Mag. Andreas Strobl, mit Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner ein persönliches Gespräch hinsichtlich der Bewerbung um die „NÖ Landesausstellung 2021“ führen. Auch der tschechische Botschafter Jan Sechter und Nationalrätin Eva-Maria Himmelbauer – um nur einige der hochkarätigen Delegation zu nennen -unterstützen das Projekt.

Die Landeshauptfrau zeigte sich spontan sehr interessiert von der Bewerbung und lud die Vereinsverantwortlichen aus Retz und Znojmo Ende Juli zu einem Gespräch ein, um ihr das Konzept im Detail zu präsentieren.

Foto: Hans Gschwindl
Von li. nach re. Im Stadtsaal Hollabrunn
Obmann-StV. Bgm. Manfred Nigl, StR Stefan Lang, Vizebgm. Alfred Kliegl, ÖkR Bgm. Manfred Marihart, Dr. Erhard Neubauer, Honorarkonsul Mag. Georg Stöger, Christine Raab, Botschafter a.D. Dr. Ferdinand Trautmannstorff, Landtagsabgeordneter Bgm. Richard Hogl, Botschafter Jan Sechter, Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, Obmann OSR Reinhold Griebler, BH HR Mag. Stefan Grusch, NR Eva-Maria Himmelbauer, BSc, Weinviertel-Geschäftsführer DI Hannes Weitschacher, BH Mag. Andreas Strobl, Obmann Bgm. Helmut Koch.

 

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Retz – Znaim trägt Früchte: Znojmo legt Stadtplan auch mit Sehenswürdigkeiten von Retz auf

Druckfrisch ist der Stadtplan von Znaim, der nicht nur auf die Sehenswürdigkeiten der Königsstadt wie Nikolauskirche und Rathaus verweist, sondern auch auf jene der Partnerstadt Retz. Neben einer Beschreibung der Weinstadt informiert die  Broschüre auch über Sehenswürdigkeiten wie die Retzer Windmühle und den Erlebniskeller. Der Lageplan  ist kostenlos in den Tourismusinformationen Retz und Znaim erhältlich.

Vereinsobmann Bgm. Helmut Koch: „Ich freue mich, dass es schon selbstverständlich ist, unsere Ausflugsziele  gegenseitig zu bewerben!“  Und weiter: „Ich bin zuversichtlich, dass unsere gemeinsame Bewerbung für die Austragung der NÖ Landesausstellung 2021 erfolgreich ist und wir den Zuschlag erhalten.“