Nach Entscheidung der NÖ Landesregierung: Verein Retz 2021 beschließt weitere Vorgangsweise

Bei der vor Kurzem abgehaltenen Vorstandssitzung des Vereins „Retz 2021“ wurde die weitere Vorgehensweise beschlossen. Alle zeigten Respekt vor der Bewerbung der Region Marchfeld um die Austragung der „NÖ Landesausstellung 2022“.
Die Vorstandsmitglieder waren sich einig, dass die Bewerbung um die „NÖ Landesausstellung“ auch zahlreiche positive Impulse in der Region ausgelöst hat und fortgesetzt werden sollen. Nicht zuletzt aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit sowohl mit Gemeinden und Akteuren innerhalb der Region als auch mit Znojmo/Znaim sollen daher auch die angedachten Projekte weiterverfolgt werden. Vorhaben wie zum Beispiel die zwei Hängebrücken über die Thaya in Hardegg, das „Laufhaus der Geschichte“ in Mitterretzbach und die Sanierung bzw. Attraktivierung der Europawarte in Waitzendorf sollen jedenfalls realisiert werden. Auch sollen die gut funktionierende Kooperation auf Gemeindebasis sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf kultureller Ebene weitergeführt, Initiativen fortgesetzt werden.

Mag. Andreas Strobl, Bezirkshauptmann von Hollabrunn und Vereinsmitglied: „Die zahlreichen positiven Rückmeldungen auch in den sozialen Medien bestätigen uns in den bisherigen Bemühungen und sind Grundlage für die Weiterentwicklung von tollen und nachhaltigen Projekten!“ Und Vereinsobmann Helmut Koch: „In einem gemeinsamen Papier an das Land NÖ soll formuliert werden, wie die eine oder andere Idee umgesetzt werden soll!“

 

Niederösterreichische Landesausstellung 2022 in Marchegg

Das Schloss Marchegg mit der Region Marchfeld im Weinviertel ist Standort für die geplante Niederösterreichische Landesausstellung 2022

Dies gab Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt:

„Kunst und Kultur sind ein wesentliches Markenzeichen des Landes Niederösterreich, das weit über die Grenzen hinaus strahlt. National wie auch international hat sich Niederösterreich als einzigartiges Kulturland positioniert. Im Zuge dessen haben sich die Niederösterreichischen Landesausstellungen aufgrund ihrer langjährigen Erfolgsgeschichte zu einem Vorzeigeprojekt der Niederösterreichischen Kulturlandschaft entwickelt. Die Austragung der Landesausstellung im Jahr 2022 ist ein klares Bekenntnis zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung in der Kulturpolitik. Ab jetzt haben wir knapp 4 Jahre Zeit, den Ausstellungsort und die Region Marchfeld optimal auf diese Großveranstaltung vorzubereiten, dazu zählt u.a. die aufwendige Sanierung des Schlosses Marchegg.
Zum anderen ist unsere Entscheidung in Hinblick auf die Bewerbung und die mögliche Austragung der Kulturhauptstadt Europas 2024 gefallen. 2024 steht die Weiterentwicklung der Landeshauptstadt St. Pölten unter Einbindung der umliegenden Region im Fokus. 2026 findet die NÖ Landesausstellung dann im Mostviertel statt.“

 Ausschlaggebend für die Standortwahl zur NÖ Landesausstellung 2022 war das konkrete Bauwerk für die Ausstellung, das Schloss der Stadtgemeinde Marchegg, und die regionalen Entwicklungsmöglichkeiten. Schon der Arbeitstitel „Wunderwelt Natur“ garantiert ein Thema, welches die Region Marchfeld zur Schau stellt; ein  wichtiges Kapitel wird der Gegenwart und Zukunft gewidmet sein.

Das einzigartige Schloss soll im Zuge der Landesausstellung umfassend restauriert und revitalisiert werden. Dabei steht die Hauptnutzung des barocken Schlosses bereits im Vordergrund: das Gemeindeamt und die Musikschule werden nach der NÖ Landesausstellung einziehen und es wird auch zum „Haus der österreichisch-slowakischen Marchregion“ werden, wo das Regionalbüro Marchfeld, die Tourismusinformation und weitere Partner Platz finden.

„Die Landesausstellung 2022 ist für uns eine große Chance, die Vielfalt unserer einzigartigen Region Marchfeld zu schärfen und die Besonderheiten nachhaltig ins Zentrum zu rücken – und das wirtschaftlich, kulturell und touristisch. So wird langfristig der Lebensraum unserer Region gesichert“, erklärt Gernot Haupt, Bürgermeister der Marktgemeinde Marchegg.

„Gemeinsam mit den vielen Initiativen und Ideen werden wir bis zum Jahr 2022 ein einzigartiges Netzwerk mit den unterschiedlichsten  Akteuren formen, da dieses die Grundlage für eine nachhaltige regionale Weiterentwicklung bildet“, so Geschäftsführer Guido Wirth.

 Die Vorbereitungsarbeiten für die geplante Niederösterreichische Landesausstellung 2019 laufen auf Hochtouren. An zwei historischen Ausstellungsorten im Herzen Wiener Neustadts, widmet sich die Niederösterreichische Landesausstellung 2019 dem Thema „Welt in Bewegung!“.

Foto: NLK Pfeiffer – Freuen sich auf die Landesausstellung 2022 in Marchegg und der umliegenden Region: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Bürgermeister d. Marktgemeinde Marchegg Gernot Haupt gemeinsam mit den Bürgermeistern der Region Marchfeld

 

NÖ heute-Beitrag „Grenzüberschreitende Bewerbung“

 

Auch der ORF berichtete zum wiederholten Mal über unsere Bemühungen um die NÖ Landesausstellung 2021:
Wer´s nicht gesehen hat, hier der Beitrag:

 

Bewerbung für die NÖ Landesausstellung 2021 auch Thema bei „Kremser Kamingesprächen spezial“ in Retz

LÄNDLICHER RAUM.BEWEGT: Unter diesem Motto laden die Volkskultur Niederösterreich und der Club Niederösterreich regelmäßig zu Veranstaltungen, um „über den Beitrag von engagierten Menschen, Querdenkern und Kulturschaffenden zur Entwicklung unserer Regionen und Gemeinden“ zu diskutieren.
Kürzlich machte man Station in Retz, um am Beispiel der Region Retzer Land dem Faktor der „Wegweiser“ nachzuspüren. Diskutiert wurde die Erfolgsgeschichte der Vorzeigeregion Retzer Land ebenso wie die Frage, „wohin deren Reise geht“. Es braucht jedenfalls Menschen wie den ersten Regionalmanager des Retzer Landes, Mag. Fritz Seidl, und seine Mitstreiter, “um eine Region zu bewegen und den Weg zu weisen“. Fakt ist, dass es auch im Retzer Land wieder Menschen braucht, die „die Glut weitertragen und das Feuer weiter entfachen“. Die Politik müsse aber auch die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen!
Eine einmalige Chance für die (weitere) Entwicklung der Region Retzer und Znaimer Land – die ja eine gemeinsame Geschichte verbindet – wäre jedenfalls die Austragung der NÖ Landesausstellung im Jahr 2021 gemeinsam mit Znaim. Darüber waren sich alle Diskutanten einig. Neben Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll und Josef Wallenberger von der gleichnamigen Regionalberatung diskutierten die Obfrau der Kulturinitiative Sitzendorf/Schmida und Komponistin Johanna Doderer sowie der Retzer Tourismusobmann OSR Reinhold Griebler.
Durch den Abend führte Michael Battisti vom ORF Niederösterreich. Eine Zusammenfassung des Gespräches wird am 23. Mai ab 21 Uhr auf Radio Niederösterreich ausgestrahlt.

Foto: Hans Gschwindl

Von li nach re.: GF Josef Wallenberger, Johanna Doderer, Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll, Tourismusobmann OSR Reinhold Griebler, Michael Battisti.

 

 

Schulterschluss von Gemeinden für NÖ Landesausstellung 2021

Bezirkshauptstadt Hollabrunn und Marktgemeinde Wullersdorf unterstützen die Bewerbung

Seit Kurzem ist es fix: Die Retzer Land Gemeinden Pulkau, Schrattenthal, Retz, Retzbach und Zellerndorf sowie die Nationalparkgemeinde Hardegg haben in ihren Bemühungen um den Zuschlag für die Austragung der NÖ Landesausstellung im Jahr 2021 prominente Verstärkung bekommen. Auch die Bezirkshauptstadt Hollabrunn und die Marktgemeinde Wullersdorf sind an der grenzüberschreitenden Landesschau interessiert und haben ihre – politische – Unterstützung zugesagt.

LAbg. Richard Hogl, Bürgermeister von Wullersdorf: „Wir müssen noch näher zusammenrücken, denn ich sehe die künftige Landesausstellung in Retz und Znaim nicht nur als große Chance für das Retzer und Znaimer Land, sondern weit darüber hinaus. Letztendlich werden wir alle davon profitieren!“

Neben den angeführten Gemeinden sind es auch die Pulkautaler Gemeinden, jene entlang der „Reblaus-Strecke“ und der Landschaftspark Schmidatal Manhartsberg, die Unterstützungserklärungen abgegeben haben. Vereinsobmann Bgm. Helmut Koch: „In Summe unterstützen uns jetzt weitere achtzehn Gemeinden. Und weiter: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Neben der offiziellen Bewerbung haben wir auch ein Nutzungskonzept samt Projektbeschreibung und Kostenaufstellung betreffend des historischen Schüttkastens in Retz, einem der Ausstellungsorte, abgegeben. Und wir haben viele Projekte sozusagen in der ‚Lade‘“!

Die Retzer sind in ständigem Kontakt mit den tschechischen KollegInnen, vor allem auch mit dem Znaimer Bürgermeister Jan Grois und seinem Vize Jakub Malačka, sowie den Verantwortlichen beim Land Niederösterreich. Der Retzer Bürgermeister: „Die Bevölkerung, unter ihnen viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die Wirtschaft etc. stehen hundertprozentig hinter der Bewerbung! Es besteht auch ein intensives partnerschaftliches Verhältnis der Musikschule Retz mit der Kunstschule Znaim. Die geplante Kunst- und Musikschule Retz soll ja in den restaurierten Schüttkasten übersiedeln, um nur eines von vielen Beispielen zu nennen!“

Neben dem Nutzungskonzept für Retz wurden der zuständigen Stelle beim Land Niederösterreich auch die erwarteten Nachnutzungen von Projekten in den Retzer Land Gemeinden sowie in Hardegg vorgestellt. Diese reichen von der Sanierung und Attraktivierung der Europawarte bei Waitzendorf (Schrattenthal), dem Ausbau eines ehemaligen Gasthauses im Zentrum von Pulkau, von baulichen Maßnahmen am „Alten Zollhaus“ für ein „Haus des Friedens“ in Mitterretzbach über (bauliche) Verbesserungen bzw. die (Angebots)Erweiterung im Tourismusbereich des Gemeindeamtes und am Bildungscampus in Zellerndorf bis zur Errichtung von zwei Hängebrücken über die Thaya bei Hardegg – um nur einige Beispiele zu nennen.

 

20 Jahre Städtepartnerschaft Retz – Znaim

Stadtoberhäupter Helmut Koch und Jan Grois bekräftigten erneut ihre Entschlossenheit in Hinblick auf die Bemühungen um die NÖ Landesausstellung 2021

Im Rahmen der jährlichen „Tage der Partnerstädte“ in Znaim beging man auch das 20-jährige Jubiläum der Partnerschaft der beiden Nachbarstädte Retz und Znaim. Die Retzer waren wie jedes Jahr mit einem Stand vertreten, an dem sie die Werbetrommel für ihre Heimatstadt rührten und regionale Produkte sowie natürlich Retzer Wein anboten. Auf Einladung von Bgm. Helmut Koch kamen die tschechischen Freunde auch nach Retz und überbrachten als Gastgeschenke neben einem Bild von Znaim auch ein „essbares Buch mit zwei Seiten Znaim und Retz“.

Die Weinstadt revancierte sich mit musikalischen Auftritten u.a. der Retzer Land Musikanten im Rahmen der „Tage der Partnerstädte“ und einer Stadtführung in Retz. Bgm. Helmut Koch: „Durch die gemeinsame Bewerbung für die NÖ Landesausstellung sind wir noch mehr zusammengewachsen. Wir warten jetzt auf die Entscheidung durch die Landesregierung. Sollten wir den Zuschlag bekommen, wäre dies ein wichtiger Schritt für die gemeinsame Zukunft der beiden Städte“!

Der neue Znaimer Bürgermeister Jan Grois stößt ins selbe Horn und erwartet sich von einer gemeinsamen Landesausstellung „auch eine Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Städten“.

Foto: Daniel Wöhrer

Von li. nach re.: StR Stefan Lang, Vizebgm. Alfred Kliegl, Bgm. Helmut Koch, StR Helmut Bergmann, Bgm. Jan Grois, Vizebgm. Jakub Malačka

 

Foto: zVg

Von li. nach re.: StR Dr. Martin Pichelhofer, Mag. Katka Krejcova, Bgm. Helmut Koch, Evelin Schneider, StR Stefan Lang, Daniel Wöhrer.

 

Znaim und Retz präsentierten gemeinsam Landesausstellungskonzept

Gespräche auf hoher Ebene:

Der neue Bürgermeister Jan Grois aus Znaim und sein Kollege Helmut Koch aus der Partnerstadt Retz präsentierten kürzlich  in der zuständigen Kulturabteilung des Landes Niederösterreich in St. Pölten ihr grenzüberschreitendes Landesausstellungskonzept für das Jahr 2021. Klar herauskristallisiert hat sich dabei auch die Position der tschechischen Partner. Bgm. Jan Grois: „Wir haben großes Interesse an der Landesausstellung in Znojmo und in Retz. Wir werden unser Möglichstes zum Gelingen des Vorhabens beitragen!“

Der Retzer Bürgermeister Helmut Koch betonte abermals die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und dass die Landesausstellung zur noch stärkeren Vertiefung der Beziehungen beitragen wird. Begleitet wurde die Delegation von LAgb. Bgm. Richard Hogl und Tourismusvereins-Obmann Reinhold Griebler.

 

Foto: Ing. Zuzana Pastrňáková

 Von li. nach re.: HR Mag. Hermann Dikowitsch (Leiter der Abteilung Kunst und Kultur), Mag. Martin Grüneis (Abteilungsleiter-Stellvertreter), Bgm. Helmut Koch, LAgb. Richard Hogl, Tourismusvereins-Obmann Reinhold Griebler, Bgm. Jan Grois.

 

Arbeitsessen auf höchster Ebene

Botschafterin der Tschechischen Republik traf Verantwortliche des Vereins Retz 2021

Zu einem Arbeitsmittagessen lud vor Kurzem die Botschafterin der Tschechischen Republik in Österreich, JUDr. Ivana Červenková, in die österreichischen Botschaft in Wien. Die Botschafterin zeigte sich begeistert von der Idee einer grenzüberschreitenden Landesausstellung und versprach, für die Austragung in Retz – Znojmo/Znaim im Jahr 2021 “auf politischer Ebene alle Hebel in Bewegung zu setzen”.

Ihre Exzellenz hat in Kürze auch ein erstes Treffen mit Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, in dem sie ebenfalls auf die Bedeutung einer grenzübergreifenden Landesausstellung für die Region hinweisen wird. Botschafterin Červenková: “Ich werde bei dem Gespräch auch die Wichtigkeit der grenzüberschreitenden Kontakte besonders betonen!“

Bgm. Helmut Koch: “Ich bin sehr zuversichtlich, dass unsere gemeinsame Bewerbung für die Austragung der NÖ Landesausstellung 2021 von Erfolg gekrönt ist. Denn die Landesausstellung sehen wir als große Chance für das Retzer und Znaimer Land”!

Bei dem Treffen ebenfalls mit dabei waren Landesrat Pavel Štohl – dieser hat den Termin initiiert – der Znaimer Vizebürgermeister Jahn Blaha und Lukáš David, ebenfalls für die Stadt Znaim.

 

Foto: zVg; von li nach re: Vereinsobmann Bgm. Helmut Koch, Vizebgm. Alfred Kliegl , Botschaftssekretär Joza Vojtech und Botschafterin Ivana Červenková.

 

Grenzenloser Kulturaustausch: Gelungene Vernissage südmährischer Künstler in Retz

In Retz und der Partnerstadt Znaim setzt man schon seit Jahren auf einen regen Austausch auch im Kulturbereich. Ein besonderer Event im Kulturreigen der Weinstadt war daher auch die Vernissage mit Breclaver und Znaimer KünstlerInnen im Retzer Stadtamt. Neunzehn namhafte Kunstschaffende fanden sich für einen gemeinsamen Auftritt und präsentieren noch bis 28. März eine Auswahl ihrer Bilder und Skultpuren.

Eröffnet wurde die Ausstellung im Beisein zahlreicher Prominenz und Kulturinteressierter aus beiden Ländern von Landtagsabgeordneten Bgm. Richard Hogl in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Nationalrätin Eva-Maria Himmelbauer, Hausherr Bgm. Helmut Koch und sein Vize Alfred Kliegl, Bezirkshauptmann Andreas Strobl und Weinviertel-Geschäftsführer Hannes Weitschacher zeigten sich von der Idee der Ausstellung und den präsentierten Objekten ebenso begeistert wie Senator Pavel Štohl und die beiden Znaimer Vizebürgermeister Jan Blaha und Jakub Malačka. Bei Wein und Brot und zu Brass des Blechbläser Ensembles „Retz-Znojmo“ besprach man die weiteren Schritte hinsichtlich der gemeinsamen Bewerbung um die NÖ Landesausstellung 2021. Bezirkshauptmann Andreas Strobl: „Ähnlich wie in Retz ist auch eine Ausstellung österreichischer KünstlerInnen in Znaim geplant! Wir wollen damit auch aufzeigen, dass wir sehr stark auf die Kultur als eines der großen Themen bei der Bewerbung um die Landesschau setzen und den bereits jahrelang bestehenden Austausch auf diesem Gebiet weiter ausbauen wollen!“

Initiiert, kuratiert und organisiert wurde die Ausstellung von der Obermarkersdorfer Künstlerin Anita Windhager, die mit ihrem „Atelier ARTani“ und der „Vereinigung der Breclaver KünstlerInnen“ schon seit Jahren erfolgreich einen Kulturaustausch pflegt.

Foto: von li nach re: NR Eva-Maria Himmelbauer, LAbg. Bgm. Richard Hogl, Vizebgm. Jakub Malačka, Vizebgm. Alfred Kliegl, Vizebgm. Jan Blaha, Senator Pavel Štohl, Bgm. Helmut Koch, StadtR Stefan Lang.

 

Grenzüberschreitende Musik-Partnerschaft: Blechbläser Ensemble „Retz–Znojmo“ spielt beim Frühjahrskonzert in Pulkau auf

Ein weiteres Mal zeigt man im Retzer Land mit dem Engagement eines grenzüberschreitenden Ensembles bei einer Veranstaltung, dass der grenzenlose Kulturaustausch schon selbstverständlich ist. Das „Europahaus“ und die Stadtgemeinde Pulkau laden am Samstag, dem 24. März, ab 19 Uhr zum Benefizabend in den Stadtsaal. Der Erlös (Eintritt 12 Euro bzw. 10 Euro im Vorverkauf) kommt zur Gänze der Jugendarbeit „für eine bessere Völkerverständigung zugute“!

In der Wein- und Kulturstadt Pulkau praktiziert man schon seit vielen Jahren „grenzenlose Gastfreundschaft“ und lädt zu internationalen Jugendtreffen in das von Kaplan August Paterno initiierte „Europahaus“. Nicht zuletzt in Hinblick auf die Bewerbung um die Niederösterreichische Landesausstellung 2021 in Retz – Znojmo/Znaim setzt man ein musikalisches Zeichen, indem man für das Konzert am 24. März auch das Blechbläser-Ensemble „Retz–Znojmo“ mit Vertretern des Musikschulverbandes Retzer Land und der Kunstschule Znojmo engagierte.

Pulkaus Bürgermeister Manfred Marihart: „Im Vorfeld der Bewerbung um die Landesschau haben wir auch unsere Vorhaben rund um diese bekanntgegeben. Ein Schwerpunkt ist auch die verstärkte Zusammenführung der Wein- und Waldviertler und Mährischen Jugend durch gemeinsame Veranstaltungen im Europahaus Pulkau.“ Und das Stadtoberhaupt weiter: „Im Prinzip wächst seit der Grenzöffnung vor fast dreißig Jahren wieder zusammen, was lange getrennt war!“

Moderation und Interviews mit Pfarrer Jerome Ciceu, Bürgermeister Manfred Marihart und Präsident Mag. Erwin Hameseder liegen in den bewährten Händen der ORF NÖ Moderatorin Julia Schütze. Neben dem Blechbläser-Ensemble spielt auch das Jazz Ensemble Eggenburg auf. Dazu gibt es kulinarische Schmankerl aus der Region.

Foto: Verein Retz 2021/Raab