Medienspiegel: Jdeme se sousedy do holportu

Město Znojmo má zájem spolupracovat s partnerským Retzem na pořádání Dolnorakouské zemské výstavy v roce 2021.

Zdroj: Jiří Eisenbruk http://www.znojemsko.cz/clanek/jdeme-se-sousedy-do-holportu/6472

 

Medienspiegel: Retz a Znojmo už pracují na společné výstavě. Chtějí přitáhnout i čínské turisty

Retz – První společné plány na pořádání dolnorakouské zemské výstavy za pět let představili v Retzu zástupci tamních spolků a úřadu spolu s představiteli Znojma. Retz pro výstavu zamýšlí stavět novou halu, Znojmo zvažuje využití Louky nebo pivovaru.

 

Zdroj: http://znojemsky.denik.cz/zpravy_region/retz-a-znojmo-uz-pracuji-na-spolecne-vystave-chteji-pritahnout-i-cinske-turisty-20160521.html

 

RetzZnojmo2021 – großer Andrang und hohes Interesse beim Infoabend im Retzer Vereinshauskino!

„Alte Verbindungen neu beleben“ – unter diesem Motto präsentierte der Verein Retz Znojmo 2021 die Bewerbung für die NÖ Landesausstellung erstmals der Öffentlichkeit. Am vergangenen Donnerstag lud der Vereinsvorstand dazu ins ehemalige Retzer Vereinshauskino – einem der Orte, den man bei einem Zuschlag sanieren und in das Ausstellungskonzept einbinden möchte.

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v.l.n.r.: Bgm. Manfred Nigl, Bgm. Manfred Marihart, BH Stefan Grusch, Bgm. Alfred Schuster, Bgm. Helmut Koch, Handelsdelegierte Martina Tauberovà, Bgm. Vlastimil Gabrhel, Vzbgm. Alfred Kliegl, Bgm. Markus Baier, Senator Pavel Štohl, Vzbgm. Fritz Schechtner, GF Hannes Weitschacher

Welche Ziele hat der Verein – und wie will er sie erreichen? Was ist überhaupt eine Landesausstellung? Welche Chancen haben die beiden „Schwesterstädte“ Retz und Znaim? Und was gibt es für uns alle jetzt zu tun? Diese Fragen wollte der Verein beim großen Info-Event beantworten – mit Erfolg: über 200 interessierte Gäste drängten sich im Retzer Vereinshauskino. Hier, an Ort und Stelle eines der möglichen Ausstellungsgebäude, lauschten sie der charmanten Moderation von Tanja Dworzak und Zuzana Pastrňáková, die zweisprachig durch den Abend führten – musikalisch begleitet von Musikern beider Länder besetzten Retz-Znaimer Ensemble „Brassquintett 2021“.

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Auf der Bühne begrüßten die beiden Damen eine Reihe honoriger Gäste beidseits der Grenze: der Znaimer Bürgermeister Vlastimil Gabrhel und der Retzer Bürgermeister Helmut Koch unterzeichneten ein Abkommen zur gemeinsamen Bewerbung für die Landesausstellung. Honorarkonsul Georg Stöger, der ehemalige Botschafter Ferdinand Trauttmansdorff sowie die Handelsdelegierte Martina Tauberovà und Senator Pavel Štohl bekräftigten das Projekt nach Kräften zu unterstützen. Bezirkshauptmann Stefan Grusch und Weinviertel-Tourismus-Geschäftsführer Hannes Weitschacher, beides aktive Mitglieder der Steuerungsgruppe, betonten wie wichtig es sei, die Bevölkerung eng einzubinden: Nur gemeinsam könne eine Bewerbung der beiden Städte mit ihren umliegenden Gemeinden erfolgreich sein. „Umso mehr freut mich der große Andrang bei dieser Veranstaltung“ zeigt sich Grusch zufrieden mit der Veranstaltung „das hohe Interesse, das Engagement der Bevölkerung – es wird bereits jetzt spürbar!“ Auch Vertreter aus den fünf Retzer Land Gemeinden und der Nationalparkgemeinde Hardegg waren anwesend.

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Dieses Engagement nun sinnvoll zu koordinieren, dafür gibt es neben sieben unterschiedlicher Arbeitsgruppen auch Kommunikationsplattformen im Internet – wie etwa eine Facebook-Präsenz oder ein neu eingerichtetes Forum auf der Website des Vereins (www.retz2021.at). Gut gefüllt zeigte sich im Vereinshauskino aber auch eine Ideen-Box, in die man Anregungen und Vorschläge einwerfen und danach auch gleich gemeinsam diskutieren konnte – untermalt von lockerer Live-Musik mit Ben & The Cableguys. Bei leichten Häppchen von Papst Power Kitchen und köstlichen Buchteln aus der Mährischen Botschaft im Weinschlössl klang der Abend aus.

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Infoabend zur Bewerbung NÖ Landesausstellung Retz – Znojmo 2021 am Do., 19. Mai 2016

Großer Info-Abend im ehemaligen Vereinshauskino (hinter der Stadtpfarrkirche, Pfarrgasse 9) rund um die Bewerbung von Retz und Znojmo für die NÖ Landesausstellung 2021.

Was sind unsere Ziele und wie können wir sie erreichen?
Wer steckt hinter dem neuen Verein?
Wer leitet die Arbeitsgruppen?
Was gibt’s zu tun? Und – wie stehen unsere Chancen?

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https://www.facebook.com/retz2021znojmo/

https://www.facebook.com/events/1740294879550341/

 

Wir freuen uns auf Dein Kommen und – auf einen spannenden Abend bei interessanten Gesprächen und guter Musik.

Für Speis‘ und Trank ist bestens gesorgt!

 

Einreichungen Logowettbewerb – Danke für eure Ideen!

Wir sagen Danke für eure tollen Vorschläge! Stolze 11 Teilnehmer haben sich bei uns mit ihren Ideen gemeldet. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Unseren Weg bis zur Landesausstellung wir durch das Logo von Andreas Hofer begleitet. Trotzdem wollen wir alle eingebrachten Vorschläge vor den Vorhang holen und werden sie sowohl bei unserer Auftaktveranstaltung am 19. Mai um 19 Uhr im Alten Vereinshauskino präsentieren und über die nächsten Tagen einzeln auf unserer neuen Facebookseite. Nochmals VIELEN DANK!!!

 

Schöne Schwestern: Retz – Znojmo

Zu Besuch bei Verwandten: Früher trennte Retz im Weinviertel und Znaim in Südmähren der Eiserne Vorhang, jetzt suchen die beiden Stadtgemeinden wieder gemeinsame Wege in die Zukunft.

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Als die Schwestern Venus und Serena Williams im Finale von Wimbledon aufeinander trafen, nörgelte das ehemalige Tennis-Ass Pam Shriver: „Die meisten Menschen können die beiden doch nicht einmal auseinander halten.“

Schwester sein, ja, das ist nicht einfach. Manchmal ist die eine strahlende Schönheit, während die andere einer unauffälligen Maus gleicht. Manchmal verkörpert jede für sich eine unverwechselbar einzigartige Lichtgestalt. Wie auch immer, sie müssen sich einen Vergleich gefallen lassen. Retz im Weinviertel und Znaim im benachbarten Südmähren, die beiden Schwester-Städte nördlich von Wien, machen es einem da direkt leicht – zumindest bei oberflächlicher Betrachtung. Hier der an italienische Renaissance-Städte erinnernde Hauptplatz mit dem Sgraffitto-Haus und dem „Verderberhaus“ im venezianischen Stil. Dort das Stadtzentrum mit dem 70 Meter hohen gotischen Rathausturm. Hier die selbstbewusste Kleinstadt, die den Erfolg der vor Ort gedrehten Fernsehserie „Julia“ geschickt auszunutzen versteht. Dort die tschechische Verwandte, deren Sehenswürdigkeiten von den Nachbarn erst noch entdeckt werden müssen. Retz und Znaim. Lange waren sie durch den Eisernen Vorhang getrennt, länger noch bestehen Gemeinsamkeiten: Immerhin war Znaim-Znojmo früher eine zweisprachige Stadt.

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Rivalinnen waren sie trotzdem nie. In sanfter Solidarität scheinen sie den Grundsatz „Gemeinsam sind wir stärker“ zu leben. Neue Wege gehen hier wie dort verschiedene Initiativen, die es nicht hinnehmen wollen, dass die Juwele Retz und Znaim ihr Licht weiterhin unter den Scheffel stellen. Marketing, Umwegrentabilität, Tourismus. Das sind nur einige der Stichworte, die man auf Schritt und Tritt aufschnappt, wenn man sich an einem Samstag Nachmittag in einer der beiden Städte aufhält. Denn bezüglich der Zukunft ziehen die Menschen auf beiden Seiten der Grenze am selben Strang. Selbst mehr als zwanzig Jahre nach der Ostöffnung gilt das Weinviertel noch als die Region mit dem niedrigsten Bruttoinlandsprodukt in Niederösterreich.

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Gemeinsame Projekte in den Bereichen Tourismus, Kultur und Wirtschaft sollen daher beiden Schwestern zu einer etwas moderneren „Garderobe“ verhelfen. Weiter westlich, in den benachbarten Städten Gmünd und Ceské Velenice, ist das mit der Gründung eines grenzüberschreitenden Wirtschaftsparks bereits gelungen. Im Mühlviertel etwa gibt es bilaterale Projekte wie „Glas ohne Grenzen“. So hofft man auch in Retz und Znaim, der Region durch die Ansiedelung und Gründung neuer Betriebe zu Wachstum zu verhelfen.

Einstweilen aber sind es vorwiegend die Radfahrer, die am eigenen Leib spüren, dass die beiden Städte langsam wieder zusammen wachsen. Ein weitverzweigtes, etwa 500 Kilometer langes Radnetz durchzieht die Wein- und Waldgegend auf beiden Seiten. Wer sich auf diesen Wegen aufmacht, mit den Nachbarn Kontakte zu schließen, wird dabei auch die zahllosen, für die Region so typischen Kellergassen passieren.

Von Bernhard Praschl (Text) – Freizeit Kurier und Daniel Wöhrer (Fotos)

 

Warum Retz – Znojmo?

Retz und Znaim haben viele Gemeinsamkeiten und intensive Kontakte seit der Grenzöffnung. Dazu zählen nicht nur das gleiche sanft hügelige Landschaftsbild mit Ackerbau und  Weinbau; beide Staaten sind Mitglieder der EU, seit vielen Jahren gibt es eine gelebte Städtepartnerschaft Retz-Znojmo mit einem Austausch auf kommunaler, kultureller touristischer & regionaler Ebene. Zu erwähnen sind etwas die Weinlesefeste, die Kelleranlagen, die Festivals Retz und Znojmo, die Kooperationen bei der Musik, den Schulen wie der Interkulturelle Hotelfachschule, Handelsakademie Retz aber auch den grenzüberschreitenden Internationalpark Podyji – Thayatal. Eine grenzüberschreitenden Landesausstellung wird einen wichtigen Akzent zum Abbau von Grenzen setzen und die Zusammenarbeit auf ein neues Niveau heben.

Als Ausstellungsareal in Retz ist der alte Schüttkasten, das ehemalige Vereinshauskino vorgesehen. Das historisch wertvolle Gebäude soll für die Landesausstellung generalsaniert werden und zusammen mit einem Zubau bei der neuen Mittelschule als Ausstellungsfläche dienen. In Znojmo tagt die Stadtverwaltung noch an der Auswahl eines geeigneten Geländes. Man sei schon auf der Suche und habe ein paar interessante Objekte im Auge, heißt es aus dem Rathaus.

 

Tschechischer Botschafter Jan Sechter plädiert für eine grenzüberschreitende Landesausstellung 2021

Für eine grenzüberschreitende NÖ Landesausstellung 2021 mit Retz und Znaim macht sich Jan Sechter, Botschafter der Tschechischen Republik in Österreich, stark. Von der Landesausstellung erwartet sich der Botschafter eine Belebung des Tourismus und der grenzüberschreitenden Kontakte, wovon die gesamte Region nachhaltig profitieren könnte, in Niederösterreich ebenso wie in Tschechien.

 

Retz2021 – Gemeinsam zur Bewerbung: Erstes Treffen der Arbeitsgruppenleiter erfolgreich!

Wirtschaft, Bildung, Tourismus, Kultur, Vereine und Jugend – das sind die sechs großen Themen, für die der neu gegründete Verein Retz2021 eigene Arbeitsgruppen installiert, die sich in den kommenden Monaten mit der Bewerbung rund um die NÖ Landesausstellung auseinandersetzen werden. Die Steuerungsgruppe des Vereins traf sich am vergangenen Dienstag erstmals mit den Leitern dieser Arbeitsgruppen, präsentierte Hintergründe und schwor das neue Team auf gemeinsame Ziele ein.

„Historische Verbindungen – neu beleben“, so definiert Eva-Maria Himmelbauer von der operativ tätigen Projektsteuerungsgruppe des Vereins das Motto der gemeinsamen Arbeit: „es gibt eine wachsende Vielzahl spannender Gemeinsamkeiten zwischen Retz und Znaim!“  Mit hoher Bürgerbeteiligung werden in den einzelnen Themengruppen nun Inhalte ausgearbeitet, die nicht nur für den Bewerbungsprozess selbst, sondern auch darüber hinaus für die Landesausstellung selbst als Grundlage dienen. Dafür wurden eigene Arbeitsgruppen gegründet, mit deren Leiterinnen und Leitern sich die Projektsteuerungsgruppe am vergangenen Dienstag erstmals getroffen hat.

„Ideenwerkstätten, Arbeitskreise, individuelle Initiativen“ wünscht sich Bezirkshauptmann Stefan Grusch, selbst auch Mitglied der Steuerungsgruppe, von den Arbeitsgruppen – und ist nach dem ersten Treffen zuversichtlich: „Das Team ist hoch motiviert, jeder einzelne der Arbeitsgruppenleiter bringt Erfahrung in seinem Fachbereich mit!“ Wichtig ist ihm auch das Miteinander: „Wir brauchen Verbundenheit –in der Region, aber auch über die Grenzen hinaus!“ Nur gemeinsam könne eine Bewerbung der Stadt Retz und ihrer umliegenden Gemeinden mit den Nachbarn in Znaim erfolgreich sein. In regelmäßigen Abständen plant der Verein, sich mit den Arbeitsgruppen zu treffen, um sich untereinander abzustimmen und die Öffentlichkeit über alle weiteren Schritte zu informieren.

2016-05-04 - Retz2021 - Auftaktveranstaltung Arbeitsgruppenleiter - Foto

Foto: Verein Retz 2021 – Auftaktveranstaltung der Arbeitsgruppenleiter