Verein Retz 2021 lud zum Workshop zur geplanten NÖ Landesausstellung: Ergebnisse fließen in die Bewerbung ein

Zahlreiche Interessierte waren der  Einladung des Vereines Retz 2021 gefolgt und ins Retzer Rathaus gekommen, um am Workshop für die Bewerbung um die Landesausstellung 2021 in Retz und Znojmo teilzunehmen. Obmann Bgm. Helmut Koch konnte nebst VertreterInnen aus der Partnerstadt, den Arbeitsgruppen, Engagierten aus Politik, Tourismus/Gastronomie und Wirtschaft sowie aus dem Bildungsbereich überdies Nationalrätin Eva-Maria Himmelbauer, Bezirkshauptmann Stefan Grusch und Weinviertel-Geschäftsführer Hannes Weitschacher begrüßen. Dieser präsentierte den Anwesenden die gemeinsamen Themen der grenzüberschreitenden Region Retzer Land – Znaimer Land, die Ziele, das vorläufige Motto, die Themenfelder der Landesausstellung und womit neue Impulse gesetzt werden sollen. Als gemeinsame Schwerpunkte nannte er neben Kultur und Genuss (Slow Food) auch die Bereiche Tourismus und Gastronomie sowie die Bildungskooperationen.

Im Zuge der künftigen Landesausstellung sollen unter dem Motto „Tafelfreuden – grenzenlos“ vor allem die Stärken beider Regionen „vor den Vorhang“ geholt werden mit dem Ziel, sich als EINE Genuss- und Kulinarikregion mit ihrer unglaublichen Genussvielfalt zu positionieren.

Eine Genusswerkstatt unter Einbeziehung des Landesweinguts und Gut Altenberg Retz in Kooperation mit Produzenten und Winzern beider Länder ist ebenso angedacht wie ein Ausbildungszentrum für regionale Produkte und Küche samt Einbindung und Weiterentwicklung der Höheren Lehranstalt für Tourismus in Retz. Zu den vorhandenen Stärken zählt alles rund um den Weinbau und die dazugehörigen kulturhistorisch wertvollen Weinkeller und Kellergassen. Landwirtschaftliche Produkte vom Bärlauch und Spargel bis zur Artischocke, Retzer (und Znaimer) Gurke und Kürbis versprechen kulinarische Höhenflüge. Die Tafel ist reich gedeckt im Retzer Land und Znaimer Land. Lebensmittelhandel, Gastronomie und Buschenschenken sind genauso gefragt wie Ab-Hof-Betriebe und Bauernläden.

Hannes Weitschacher: „Nicht zu vergessen sind das gemeinsame Brauchtum, die verbindende Esskultur, die traditionellen Feste, die mit Ausstellungen, Musik und Lesungen abgerundet werden können, und die allesamt im Zuge einer Landesausstellung sowie darüber hinaus perfekt in Szene gesetzt werden können!“

Die TeilnehmerInnen gaben im Rahmen eines „World Cafe“ zu den genannten Themenfeldern zahlreiche Anregungen und Ideen ab. Die Resultate werden nun in die Bewerbungsunterlagen eingearbeitet und im Herbst an die zuständigen Stellen im Land Niederösterreich übergeben.

Foto: NÖN/Karin Widhalm
Von li. nach re.: DI Hannes Weitschacher, Obmann Bgm. Helmut Koch, NR Eva-Maria Himmelbauer,  BSc, BH HR Mag. Stefan Grusch

 
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